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DIE DEFINITION DES BEGRIFFES „THERAPIEHUND” |
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Ein Ausschnitt aus „ KYNOTERAPIA W INTERGRACJI ODRUCHOW“. Metody i techniki neurokinezjologiczne w pracy z deficytami rozwoju psychoruchowego“ von Dr. Swiet³ana Masgutowa-Hawryluk und Hanna Wojciechowska |
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Nicht jeder milder und sympathischer Hund kann an der Therapie teilnehmen. Der Prozeß von Selektion , über Schulung, bis Zulassung zur Arbeit ist sehr lang,
verlangt viel Arbeitsaufwand, kynotherapeutisches Wissen und Erfahrung. Von Anfang an sind keine Fehler zugelassen. Der Kynotherapeut arbeitet mit rehabilitationsbedürftigen
Personen, deswegen muss er von der Richtigkeit seiner Methode völlig überzeugt werden. Gemäß der Definition ist der Therapiehund : |
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1. EIN SOZIALER HUND |
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Sehr oft hört man die Meinungen, dass sich mein Hund zur Kynotherapie eignen würde. Meine Kinder können mit ihm ohne Einschränkungen spielen, der Hund
akzeptiert dieses Verhalten der Kinder. Das ist ein ausgezeichneter Familienhund. Jeder Therapiehund ist ein guter Familienhund, aber nicht jeder Familienhund kann ein
Therapiehund werden. Ein sozialer Hund ist nicht nur gegenüber der Familie sondern auch dem übrigen Teil der Gesellschaft wohlwollend. |
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2. EIN VORAUSSEHBARER HUND |
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Die Unvoraussehbarkeit eines Hundes besteht aus mehreren Elementen. Zum ersten ist das die ursprüngliche Verwendbarkeit des Hundes, der für die Arbeit
in der Kynotherapie bestimmt sein soll. Seine Charakterzüge bestehen aus bedingten und unbedingten Verhalten. Auf die erst erwähnten Zügen hat man keinen Einfluß, die werden
bei der Geburt genetisch bestimmt. Sie werden über Generationen gebildet. Den Einfluß auf ihre Entstehung hatten u. a. Klimabedingungen, Ernährungsbeschaffung, Häufigkeit
und Methode der Kontakte zu den Menschen, bewußt gewählte Haltungsmethoden. Auf Basis dieser Faktoren sind über 400 Hunderassen entstanden, die nicht nur hinsichtlich
ihrer Nützlichkeit sondern auch ihrer Fähigkeiten unterschiedlich, sind. Je nach ihrer Nützlichkeit und ihren Prädispositionen unterscheidet man Wach- Schutz-, Angriffs- Hirten-, Zug-
und Apporthunde. Ihre Prädispositionen und ihre Nützlichkeit sind bei den Hunden so tief eingeprägt, so dass ein Hirtenhund nie ein guter Zughund wird. Aus einer Heckenbraunelle
hingegen wird nie ein Angriffshund sein. Einige Gewohnheiten und Züge können erarbeitet werden, aber der Hund wird nie richtig außer den Zügen arbeiten, die seiner Rasse
zugeschrieben sind. Demfolgend soll man beim Auswahl des Hundes immer auf die Geschichte seiner Rasse achten. Diese Kenntnis ermöglicht, die bestimmten unbedingten
Verhalten des Hundes vorauszusehen.
Auf die oben erwähnten bedingten Züge hat der Mensch seinen Einfluß, z. B. durch die Selektion der Vorfahren, Sozialisation der Welpen und Profilschulung In diesem Punkt weiß
man schon genau für welche Rasse man sich entschieden hat.. Jetzt gehen wir zur Entscheidung über, aus welcher Zucht der Hund genommen wird. Das ist ein relevanter Moment.
Man muss dabei beachten, ob der Züchter nur visuelle oder auch psychische Attribute der Hunde bemerkt. Hierbei handelt es sich um Eliminierung von aggressiven Tieren.
Von Relevanz ist, ob die Tiere den Kontakt zu Menschen haben. Dies betrifft sowohl erwachsene, als auch junge Hunde. Auf die Sozialisation des Hundes, seine Kontakte
zur Umgebung und die Einstellung zur Entwicklung dieser Beziehungen haben unbedingt die ersten Wochen seines Lebens einen großen Einfluß. Wenn die ersten Kontakte zum
Züchter sich lediglich solch solchen Tätigkeiten, wie Impfen lasse, Aufräumen, Füttern beschränken, können die künftigen Beziehungen des Hundes zu den Menschen gestört
werden.
Mit besonderer Fürsorge soll man die Therapiehunde behandeln. Ihre zukünftige Arbeit mit den Behinderten verlangt vom Hund viel Empathie, Zartheit und Empfindlichkeit. Es ist
deswegen so wichtig, dass der Hund aus einem „guten Haus“ stammt und schon von ersten Monaten an in guten Gewohnheiten geübt wird.
Wir haben schon die Rasse und die Zucht gewählt, was machen wir weiter?
Es ist allgemein bekannt, dass sogar aus einem guten Haus die Kinder nicht gleich sind. Hierbei sind die Teste hilfreich. Die Teste für Welpen können keine drastischen Methoden
verwenden. Sie sollen an das junge Alter der Welpen angepaßt werden. Die Teste überprüfen, ob der Hund feige ist, ob er dominante Züge hat und ob er Kontakte zu anderen
Hunden mehr als Kontakte zu den Menschen schätzt. Geprüft wird außerdem wie er im Hundeschar funktioniert und wie er auf unbekannte Reize reagiert. Die Teste sollen von einem
Behavioristen – einer Person die sich in den Hunden auskennt- ausgeführt werden. Dies sichert eine richtige Interpretation der Teste. Das muss kein bestimmter Test sein. Es ist
ausreichend, wenn wir definiert haben, welche Züge der Hund präsentieren soll und welche nicht. Auf dieser Basis wird vom Behavioristen ein Test vorbereitet, der unseren
Bedürfnissen entspricht. Diese Methode ermöglicht das Verhalten des zukünftigen Therapeuten im großen Maße hervorzusehen. Jetzt gehen wir zur Etappe der Schulung über.
Man soll mit Details anfangen, damit der Welpe nicht überfordert wird. Der Grad der Schwierigkeit steigt verhältnismäßig. Eine gute Schulung des Hundes ist von einer großen
Bedeutung. Es ist nicht vorstellbar, dass der Kynotherapeut während einer Übung mit dem Hund kämpfen muss, damit der seine Aufgabe ausführt. Dies unterbaut nicht nur unsere
Glaubwürdigkeit sondern vermindert das Sicherheitsgefühl des Patienten. Der Kynotherapeut kann sich in dieser Situation nicht auf den Übungen konzentrieren, sondern muss den
Hund in Ordnung bringen.
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3. EIN GEHORSAMER HUND |
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Ein gut geschulter Hund ist ein gehorsamer Hund. Die Befehlausführung kann unterschiedlich sein. Stellen wir uns einen Rahabilitationssaal vor, wo auf den Matratzen
Kinder liegen. Unser Hund befindet sich in der entgegen gelegenen Ecke des Saals. Wir rufen den Hund herbei und:
- der Hund kommt uns mit dem kürzesten Weg heran, bemerkt die auf den Matratzen liegenden Kinder nicht
- kommt uns heran, der Hund weicht den Matratzen aus.
In beiden Fällen haben wir mit einem gehorsamen Hund zu tun. Der zweite Fall ist ein Beispiel für die vernünftige Gehorsamkeit.
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Hundegruppen die für die Kynotherapie nicht empfohlen werden: |
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- Schutzhunde z. B. Tosa Inu
- Wachhunde z. B. Schäferhund
- Angriffshunde z. B. Dogo Canario |
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KLASSE DER THERAPIEHUNDE |
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Unter den Therapiehunden unterscheidet man 3 Klassen: |
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ADEPTKLASSE (K-A) |
der Hund, der das Examen der Adeptklasse bastanden hat ist zur Teilnahme an nicht komplizierten Therapieunterrichten berechtigt. Diese Hunde können nur an diesen Unterrichten teilnehmen, bei denen ihre allgemeine Vorbereitung keine Schäden errichten kann. Details bezüglich des Examens der Adeptklasse sind im PDF Format hier herunterzuladen:
>>>
Das Examen der Adeptklasse |
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ERSTE KLASSE (K-I) |
der Hund, der das Examen bestanden hat ist berechtigt, an einer regulären Arbeit als ein Therapiehund teilzunehmen. Details bezüglich des Examens der Ersten Klasse sind im PDF Format hier herunterzuladen:
>>>
Das Examen der Ersten Klasse |
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ZWEITE KLASSE (K-II) |
der Hund, der das Examen der Zweiten Klasse bestanden hat kann mit einem breiterem Spektrum und schwierigeren Rehabilitationsfällen arbeiten . Details bezüglich des Examens der Zweiten Klasse sind im PDF Format hier herunterzuladen:
>>>
Das Examen der Zweiten Klasse |
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